Bei der Software- und insbesondere der Webentwicklung unterscheiden sich die verfügbaren Schriftarten von System zu System. Üblicherweise sind die Sätze auf einem MS-System deutlich umfangreicher als auf einem UNIX-System. Durch das nachträgliche Installieren weiterer Schriftarten kann das Aussehen einer Anwendung elegant vereinheitlicht werden.


 

Herunterladen neuer Schriftarten

Als hervorragende Quelle für ttf-Dateien bietet sich fonts2u.com an.

Aber auch andere bekannte Portale wie fonts.google.com oder fontsquirrel.com hosten eine große Anzahl an Schriftarten.

Was ist eine TTF-Datei?

Eine Datei mit der Endung TTF (True Type Font) ist ein Schriftartenformat, das von Apple erfunden wurde, jedoch auf Macintosh- sowie Windows-Plattformen benutzt werden kann. Die Schriftart kann ohne Qualitätsverlust beliebig in ihrer Größe verändert werden und unterscheidet sich in der Darstellung nicht, egal ob digital präsentiert oder ausgedruckt. (Quelle).

Hinzufügen weiterer Schriftarten (Linux)

Alle auf der aktuellen Distribution verfügbaren Schriftwarten können mit diesem Befehl angezeigt werden:

$ fc-list

Neue Schriftarten können global und in jedem Benutzerprofil abgelegt werden.

Um die heruntergeladene ttf-Datei verfügbar zu machen, muss sie unter dem folgenden Pfad abgelegt werden:

/usr/share/fonts/Raleway.ttf

Mit dem Befehl

$ fc-match Raleway

kann überprüft werden, ob die Schriftart Raleway korrekt erkannt wurde. Folgendes Ergebnis besagt, dass die Schriftart korrekt registriert wurde:

Raleway-Regular.ttf: "Raleway" "Regular"

Soll die Schrift auch in fett dargestellt werden, wird die zugehörige ttf-Datei benötigt. Sie wird im selben Ordner abgelegt, beispielsweise so:

/usr/shares/fonts/Raleway-Bold.ttf

Verwenden der Schrifart (CSS)

In der CSS-Datei einer JavaFX-Anwendung wird die neue Schriftart beispielsweise folgendermaßen verwendet:

.label {
    -fx-font-size: 21;
    -fx-font-family: "Raleway";
}

Hierbei genügt die Angabe des Namens der Schriftart. Die Unterscheidung zwischen fett, kursiv und anderen Varianten der Schrift geschieht automatisch.

Setzen von Standards und Font-Aliasen

Manchmal besteht der Wunsch, die Standardschriftart des Systems (z.B. im Browser) anzupassen.

Dieser Artikel beschreibt das Vorgehen detailliert.

Siehe auch

  • JavaFX
    JavaFX und Raspbian OS

    Seit der Version 8u33 der ARM-Version von Oracle gibt es keinen Support mehr für JavaFX-Anwendungen out-of-the-box. Die offizielle Meldung dazu findet sich hier. Aus diesem Grund benötigt ein Raspberry-System eine manuelle Erweiterung. Die Voraussetzung dafür ist ein aktuelles installiertes JDK von Oracle auf dem Raspberry-System (siehe dieser Wiki-Artikel).

  • Das Raspberry Pi 3 (Eigene Darstellung)
    Raspbian Stretch: Installation und Konfiguration

    Voraussetzung für die Nutzung des Raspberry Pi 3 ist eine ausreichend große microSD-Karte. Für die meisten Anwendungen reichen 8GB aus, mit 16 bzw. 32GB wird der Platz sicherlich nicht knapp. In diesem Artikel wird die Raspbian-Version Stretch verwendet.

  • Raspberry Pi 3 (Quelle: Eigene Darstellung)
    Raspbian: Konfiguration des Bootvorgangs

    Der Startvorgang des Raspberry Pi generiert üblicherweise viele Konsolenausgaben, die dem Endanwender beispielsweise durch ein eigenes Logo, das diese überdeckt, größtenteils vorenthalten werden können.

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