VisualStudio
Quelle: Eigene Darstellung

Für das Erstellen von grafischen Benutzeroberflächen ist das Framework wxWidgets m.E. die erste Wahl.

Damit Anwendungen portabel (quasi 'standAlone') sind und ohne dynamische Bibliotheken (.dll) auskommen, muss wxWidgets statisch kompiliert werden. Folgende Anleitung zeigt, welche Schritte dazu nötig sind.

  1. Download der aktuellsten Version (Für dieses Tutorial: Die Version v3.1.0) von wxWidgets:  Source Code - Windows Installer (47 MB).
  2. Die zip-Datei entpacken und installieren.
  3. Falls die SDK-Version 10.x (anstatt 8) beim Öffnen des Projekts gewählt wird, muss die Datei setup.h von include\wx\msw nach include\wx kopiert werden. Siehe hierzu diesen Forenbeitrag.
  4. Danach in folgenden Ordner navigieren: 
    C:\wxWidgets-3.1.0\build\msw​
  5. Mit VisualStudio 2017 folgende Solution öffnen:
    wx_vc14.sln​
  6. Im Solution Explorer alle Projekte außer _custom_build markieren:
  7. Dann die folgenden Einstellungen (jeweils für Debug und Release) vornehmen. Zu beachten ist die Windows SDK-Version, der Wert von Configuration Type und der Wert von Use of MFC


  8. Anschließend muss die gesamte Solution neu gebaut werden (Rebuild), jeweils für Debug- und Release-Modus.
  9. Zudem muss eine neue Umgebungsvariable hinzugefügt werden. Der Name ist selbstverständlich frei wählbar, in diesem Beispiel nennen wir sie WXWIN. Sie zeigt auf das Installationsverzeichnis von wxWidgets ohne schließenden Backslash. Es ist darauf achten, dass sie nicht für den aktuellen Benutzer, sondern für das gesamte System gilt.
  10. In der Solution, in der wxWidgets verwendet werden soll, wird die Umgebungsvariable WXWIN wie in folgender Abbildung verwendet. Unter Additional Include Directories in den Projekt-Einstellungen lassen sich die beiden Werte eintragen.
    $(WXWIN)\lib\vc_lib\mswud  $(WXWIN)\include​

 

Siehe auch

  • FIFA StatsTracker (C++, wxWidgets)

    Der FIFA StatsTracker ist eine in C++ geschriebene und auf mobile Systeme (v.a. Tablets und Touch-Notebooks) ausgelegte Software, die während eines FIFA-Matches die Statistiken der beteiligten Spieler erfassbar macht und eine umfassende Auswertung der Daten bereitstellt, um einen Vergleich untereinander zu ermöglichen.

  • VisualStudio
    VisualStudio 2017: Definition von Präprozessorvariablen

    Um die Plattformunabhängigkeit eines Programms zu gewährleisten, ist die Arbeit mit Präprozessorvariablen im Quellcode von Vorteil. Die Implementierungen der Methodenrümpfe können dadurch in der selben Datei vorgenommen werden. Es kann jedoch vorkommen, dass beim Kompilieren eines Projekts das Betriebssystem und dessen Version nicht automatisch erkannt wird. Abhilfe schafft ein neuer Eintrag in den "Preprocessor Definitions" des Projekts.

  • BA
    Dokumentations- und Flowchartgenerator (C++)

    Entwicklung eines Dokumentations- und Flowchartgenerators für 8-Bit-AVR-Assembler-Projekte aus der Luftfahrt (C++)

    Dieser Titel ist zugleich das Thema meiner im Frühjahr 2017 an der OTH Regensburg vollendeten Bachelorarbeit.

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