Raspberry Pi 3 (Quelle: Eigene Darstellung)
Quelle: Eigene Darstellung

Der Startvorgang des Raspberry Pi generiert üblicherweise viele Konsolenausgaben, die dem Endanwender beispielsweise durch ein eigenes Logo, das diese überdeckt, größtenteils vorenthalten werden können.


Aktivieren des Splash-Screens

Damit das Splash-Logo die Konsolenausgabe des Bootvorgangs überdeckt, muss der Splash-Screen aktiviert werden:

sudo raspi-config

und dann:

3 - Boot options
B3 Splash Screen
Choose "Yes"

Einfügen eines eigenen Splash-Logos

Um das Standard-Raspberry-Logo zu überschreiben, muss ein eigenes Bild (Format: PNG) bereitgestellt werden. Es muss den Namen splash.png tragen und im Ordner /home/shares/nameOfShare liegen. Dann folgenden Befehl ausführen, um das alte Logo zu überschreiben:

sudo cp /home/shares/nameOfShare/splash.png /usr/share/plymouth/themes/pix/splash.png

Reduzieren der Konsolenausgabe beim Bootvorgang

Hierzu muss folgende Datei editiert werden:

sudo nano /boot/cmdline.txt

Die Datei enthält eine einzige Zeile mit allen Boot-Optionen. Folgende Ersetzungen sind nun vorzunehmen (Hierbei ist darauf zu achten, dass die Datei nur eine Leerzeile am Ende besitzt):

console=tty1 

mit

console=tty3 

ersetzen. Danach

loglevel=3 

zur Zeile hinzufügen, um nicht-kritische Log-Meldungen nicht anzuzeigen. Nun

logo.nologo 

zur Zeile hinzufügen, um die (vier( Raspberry-Pi-Logos beim Bootvorgang auszublenden.

Testen der Änderungen

Mit Strg + X Speichern, mit Y bestätigen und mittels

sudo reboot

die Änderungen überprüfen.

Beim folgenden Startvorgang sollte lediglich das neue Logo sowie ein Einzeiler erscheinen, der den aktuell startenden Dienst anzeigt.

Siehe auch

  • JavaFX
    JavaFX und Raspbian OS

    Seit der Version 8u33 der ARM-Version von Oracle gibt es keinen Support mehr für JavaFX-Anwendungen out-of-the-box. Die offizielle Meldung dazu findet sich hier. Aus diesem Grund benötigt ein Raspberry-System eine manuelle Erweiterung. Die Voraussetzung dafür ist ein aktuelles installiertes JDK von Oracle auf dem Raspberry-System (siehe dieser Wiki-Artikel).

  • Raspberry Pi
    Raspberry Pi: Erstellen eines Backups

    Weil Speichermedien, die mit dem Dateisystem FAT32 formatiert sind, eine maximale Dateigröße von 4GB vorschreiben, muss das Speichermedium (am Besten einen USB-Stick, weil er sehr kompakt ist) als NTFS formatiert werden, um diese Größenbeschränkung zu umgehen. Dies ermöglicht theoretisch beliebig große Dateien, üblicherweise reichen 8GB sogar schon aus.

    Die Formatierung des Datenträgers klappt mit OS-Bordmitteln, das Erstellen des Backups selbst wird in diesem Beitrag beschrieben.

  • Das Raspberry Pi 3 (Eigene Darstellung)
    Raspbian Stretch: Installation und Konfiguration

    Voraussetzung für die Nutzung des Raspberry Pi 3 ist eine ausreichend große microSD-Karte. Für die meisten Anwendungen reichen 8GB aus, mit 16 bzw. 32GB wird der Platz sicherlich nicht knapp. In diesem Artikel wird die Raspbian-Version Stretch verwendet.

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